Erstmal das Wichtigste: Mona hat heute Geburtstag!
Herzlichen Glückwunsch, kleine Schwester!
Nun zu den vergangenen Tagen. Donnerstag Mittag sind wir angekommen und
Donnerstag Nachmittag fings an zu regnen. Und es hat bis gestern Abend
geregnet. Seitdem nieselt es nur zwischendurch. Ja es ist Regenzeit, aber meist
bedeutet das einen 1-2stündigen Schauer am Nachmittag. So ist das schon nervig.
Die Temperaturen sind bei 33°C, wenn es trocken ist. Aber abends und nachts
sinken sie auf bis zu 24°C ab. Sprich, wir haben abends schon gefröstelt… in
Asien. Ts. Sachen gibt’s.
Durch das schlechte Wetter waren wir ziemlich ans Zimmer
gebunden. Wir hatten keine Lust, dass Karl (und auch wir) total durchregnen, so
dass wir meist nur am späten Nachmittag für 2 Stunden draußen waren.
Leider hat sich auch unser erster Eindruck bestätigt,
Kambodscha ist nicht so unser Land. Es gibt durchaus nette Leute und viele
sprechen echt gut englisch. Andere wiederrum finden uns so faszinierend, dass sie
uns die ganze Zeit, ohne die Miene zu verziehen, anstarren. Bis wir außer
Sichtweite sind. Was bedeutet, wenn wir grad essen, starren sie durchaus die
ganze Zeit während des Essens. Ganz ehrlich, das nervt tierisch. Wir versuchen
es zu ignorieren, aber merken tut man das trotzdem.
Was uns auch nicht gefällt ist die Armut. Natürlich gefällt
die nicht, wahrscheinlich ist es richtiger formuliert, wenn wir sagen, dass wir
damit nicht umgehen können. Wenn wir essen oder irgendwo sitzen, kommen
andauernd Bettler und bleiben vor uns stehen und betteln. Die tun uns auch
unglaublich leid, aber wir können nicht jedem Geld geben. Wenn man durch die
Stadt streunert, kommt man teilweise an ärmlich zusammengeschusterten Hütten
von vielleicht 3-4qm vorbei, in denen die ganze Familie lebt. Wie soll man da reagieren?
Ignorieren und weiterspazieren? Egal was man macht, es bleibt kein gutes
Gefühl.
Und der Müll. Andauernd türmt sich irgendwo der Müll und es
stinkt nach Müll. Insgesamt sind die Straßen im schlechten Zustand und haben
riesige Schlaglöcher. Die meisten sind eh nur Sandpisten und nach dem ganzen
Regen dementsprechend schlammig. Wir sind nun dazu übergegangen uns nach jedem
Spaziergang die Füße zu waschen.
Die guten Dinge sind, dass es durchaus nettere, etwas
ruhigere Ecken gibt, wie z.B. die Tempelanlagen oder die reichere Seite des
Flusses. Wir haben auch schon leckeres
Essen gegessen und günstig ist es auch. Nach den ersten Essensflops waren wir
echt bedient und mussten Pizza essen. Das war günstig und lecker, eine große
Pizza, Spagetti Bolognese, Knoblauchbrot, Pommes und 1,5l Cola für umgerechnet
10€. Für einheimisches Essen zahlt man meist so 2-3€ pro Portion, was auch in
Ordnung ist.
Was ist also unser Fazit? Wir wussten was uns erwartet, aber
haben die Situation falsch eingeschätzt. Daher ändern wir unsere Reisepläne und
fahren morgen weiter. Nicht nach Phnom Penh wie geplant, sondern weiter nach
Siem Reap. Dort wollen wir die Tempelanlagen von Angkor ansehen. Schließlich
waren die der Hauptgrund, weshalb wir nach Kambodscha gefahren sind. Da bleiben
wir eine Woche in Siem Reap im Hotel Motherhomes Inn.
In der Woche wollen wir unseren Flug umbuchen, so dass wir
bereits am 23.6. nach Thailand zurückreisen und unseren Mietwagen wollen wir
auch früher bekommen. Dann wollen wir damit noch in den Norden Thailands
reisen.
Da unser Visum für Thailand aber nur 30 Tage gelten wird,
werden wir nach einigen Wochen für ein paar Stunden rüber nach Myanmar reisen
und wieder rausreisen, damit wir ein neues Visum für Thailand bekommen. Nach langem Hin-
und Her erscheint uns das für die beste und schnellste Lösung.
Ach ja. Wir haben jetzt eine kambodschanische Handynummer.
Wer uns SMS senden möchte, kann schreiben, wir senden euch dann die Nummer.
Viele Grüße und bis bald aus Siem Reap!
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| Statue in der Nähe vom Markt |
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| Beim Markt. Der Verkehr war schlimm, der Regen auch. Es gab viele Stände und auch unglaublich viel Müll überall. Wir waren so überflutet mit den neuen Eindrücken, dass wir vergaßen zu fotografieren. Aber dagegen sieht ein thailändischer Markt aus wie steril. |
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| Hübsche Kunst bei einem Lokal |
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| Wir brauchten Pizza und Karl hat eine Sonnenbrille bekommen, damit er eine eigene Spielbrille hat und unsere hoffentlich in Ruhe läßt. |
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| Straßenbild von Battambang. Im Reiseführer stand "Schöne Gebäude aus der Kolonialzeit". Diese hier sind zwar besser als die meisten, aber so richtig supi sind die nicht... |
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| Das ist das kambodschanische Gericht "Lok Lak". Fleisch mit Pfeffersauce. Das schmeckt sehr gut |
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| Fluß in Battambang |
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| Eingang zum Tempel. Dieses Eingangstor sieht zwar alt aus, ist aber noch recht neu. Hübsch ist es trotzdem |
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| Diese Männer mit Schlange bilden den Zaun vom Tempel |
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| Drin passen die.... |
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| ...Figuren mit dem netten Gesicht auf und... |
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| ... die Figuren mit Durchfallgesicht... äh... bösen Gesicht auf |
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| Das ist der Tempel |
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| Und so sieht er auf der anderen Seite aus |
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| Sieht hübsch aus, sind aber Grabstätten |
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| Hier wird an noch einem schönen Tor gebaut |
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| Detailansic ht vom Tempel |
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| So eine Figur haben wir schon öfters bei Tempeln gesehen. Was sie wohl bedeutet? |
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| Es gibt auch Kinderfahrgeschäfte in Battambang |
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| Typischer Kambodscha Verkehr |
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| Ein trauriges Thema, welches leider immernoch aktuell ist. In ganz Kambodscha gibt es noch massig Tretminen und Bomben. Keiner weiß wo die liegen, daher darf man nur geräumte Orte betreten und in der freien Natur niemals vom Weg runter gehen. |
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| Die Armut ist allerorts. Hier ist eine Schule. |
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| Das ist das Wahrzeichen von Battambang. Der Herr hat wohl mit seinem Stock den Reis gerührt und ist daraufhin schwarz geworden |
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| Wenn man den Van im Hintergrund sieht, muss man nochmal dringend über die eigene Definition von "Überladen" nachdenken.... |
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| Das Tuktuk hat uns nach Hause gefahren. |
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| Der stillgelegte Bahnhof von Battambang |
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| Innenstadt |
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| Transportmoped |
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| Eines der besseren Häuser in der Stadt |
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| Sebastian vor der Mopedtankstelle. Benzin wird einfach in alte Glasflaschen gefüllt und so kann man dann literweise tanken |
Am Sonntag waren wir beim Elefantentempel
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| Die Figuren erzählen eine Geschichte. Leider wissen wir nicht, welche, aber dieses war der erste Teil |
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| Das ist Teil 2 |
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| Das ist der grausige Teil 3 (die näheren Bilder von den linken Figuren ersparen wir euch) |
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| Und hier Teil 4 |
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| Transportfahrrad |
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| Das Marktgebäude, welches im Reiseführer für seine Art Deco Elemente gelobt wird... ??!! |
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| Geldwechselstube. Wer jetzt mal genau hinschaut, sieht das in dem Glaskasten, über der Schrift "Money Exchange" Geldbündel liegen. Das kambodschanische Geld ist so wenig wert, dass fast nur in Dollar gezahlt wird. Ein Schein Kambodschane Riel, also 1000 Riel, ist nur 20 Eurocent wert. Münzen gibt es wohl nicht. |
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| So sieht es hier leider oft aus. Auf Fotos kann man fassen, wie ärmlich und dreckig alles ist. |
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| Der Markt unterm Uhrenturm von der anderen Seite. Wir haben ja schon viel gesehen, aber diese Märkte sind wirklich krass was Hygiene und Geruch angeht. |
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| Dieser Shop steht so auf der Straße und verkauft Enten und andere Fleischstücke., Man beachte das Schwein links in der Tüte. In den unteren Behältern sind Innereien und alles andere, was man essen kann. Und so steht der Wagen tagein, tagaus bei der Hitze rum und wartet, bis die Leute das Fleisch kaufen. Na, hat irgendwer Lust auf Spanferkel? |
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| Stadtszenen, dieses Mal im nördlichen Teil der Stadt |
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| Verkauf von Durian (Stinkfrüchte) |
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| Marktstand |
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| Chaos auf der Straße. Dieses Auto hat z,B. mitten auf der Straße geparkt, aber keine stört es. |
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| Mülltransporter Moped |
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| Man beachte die Baugerüste. |
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| Das ist wohl einer, der gegen den schwarzen Mann mit dem schwarzen Stab gekämpft hat |
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| Hier gibts Mais und dahinter fast frischen Kürbis. Die schwarzen Stellen, die die Kürbisse fast vollständig bedecken, kann man ja abschneiden. |
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| Karl traut seinen Augen auch kaum. Wir waren ja nun schon auf vielen Asienreisen auf vielen Märkten, aber solch Obst und Gemüse, welches hier noch verkauft wird, trotz extrem fortgeschrittenen Gammelgrad, haben wir bisher nie gesehen |
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| Merke: Egal wie viele Menschen da stehen und egal wie eng der Weg ist, man kommt immer mit dem Moped durch |
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| Dann haben wir erstmal lecker gegessen. Karl wartet auf seinen Bratreis |
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| Sebastian hat schon seinen Papaya-Limettensaft und mein Mangoshake steht auch bereit |
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| Es gibt Huhn mit Ananas und Zwiebeln |
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| Und wieder Lok Lak |
Eine weise Entscheidung, die ihr getroffen habt. Bis auf die Fotos vom Essen und natürlich die von euch sind die Eindrücke von der Umgebung doch schon anders als die aus Thailand. Gut, dass es noch keine Geruchsfotos gibt.
AntwortenLöschenViel Glück bei allen Umbuchungen.
LG wir 2
Hallo ihr Drei.Sieht alles nicht sehr einladend aus,ich könnte mich nach der Reise garantiert hinter einem Besenstiel verstecken.. Bei uns gibt es heute übrigens Spargel u. Schinken.Trotzdem noch eine schöne Zeit.LG von uns Vier.
AntwortenLöschenGrüße zurück an euch vier. Wer genau versteckt sich dahinter?
Löschennur am essen :-D hab euch lieb . mona
AntwortenLöschenNee nee. Wir sind auch am Tempeln, baden und schlafen ;-P
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