Unser Umzug ins neue Hotel „Away Suan Sawan“ lief sehr gut. Hier haben wir die Tage
mit kleinen Ausflügen, schwimmen und angeln verbracht. Also richtig schön
relaxt. Abends gabs dann ein paar DVDs und nachts ggf. Fußball. Aufgrund der
Zeitverschiebung ist das erste Spiel frühstens um 23 Uhr, letztens spielte
Deutschland nachts um drei. Aber was solls, dann wird der Wecker gestellt und
aufgestanden.
Hier erstmal ein paar Eindrücke von unserem Bungalow (ca.
28€/Nacht inkl. Frühstück) und der Anlage. Übersetzt heißt der Name übrigens „Paradies
Garten“ und der Name passt perfekt.
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| Karl vorm Sofa Bereich |
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| Bett inkl. Fernseher. DVD Player etc. |
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| Rechte Seite unseres Bades (mit Whirlpool Wanne) |
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| Linke Badseite. Hinter der Glastür ist die Toilette |
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| Dann mal Zeit für was anderes als Thaifood. Dieses Mal gabs Pizza und so hat Karl ausgesehen, nach seinem ersten Stück Pizza. Scheint geschmeckt zu haben, oder? |
Weil wir ja brave Touristen sind und nicht nur rumhängen wollen, haben wir uns aufgemacht zu einem Ausflug zum Tempel auf dem Doi Suthep Berg (ca. 1670m hoch). Das meiste der Strecke kann mit dem Auto gefahren werden, der Rest dann zu Fuß eine Treppe hoch. Als wir auf dem Parkplatz angehalten haben, war Sebastian noch vollmotiviert "Ach, ich geh die Treppe hoch". Dann hatte er Karl auf dem Rücken und nachdem er die Treppen und die Steigung vom Parkplatz zum Tempelaufgang bewältigt hatte, schloß er sich mir an und hat den Lift bzw. Schrägaufzug genommen. Die 75 Cent pro Person muss man sich einfach mal gönnen... und die 200 Stufen sparen wir uns für den nächsten Besuch. Wäre doch schade, wenn wir dann schon alles gesehen und gemacht hätten...
Nee aber ganz im Ernst, 200 Stufen sind natürlich nicht megaviel. Aber 200 thailändische Stufen sind nicht mit 200 deutschen zu vergleichen. Erstmal hat man die über 30°C (gefühlt wie 40°C), die eh schon anstrengend sind. Dann sind Stufen in Thailand nicht so schön genormt wie in Deutschland. Das bedeutet, sie sind unterschiedlich hoch und tief (und wir reden nicht von Ungenauigkeiten wie ein paar Millimeter) und teilweise auch noch schräg. Sprich, das geht mehr in die Beine als zu Hause. Abgesehen davon sind wir faul. *lol*
Das Wetter war leider etwas wolkig, aber insgesamt war es ein schöner Ausflug.
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| Links davon ist der Treppenaufgang, rechts der Lift. |
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| Eine Orchideen Impression für Jacky! Die hängen fast an jedem Baum. Hübsch, oder? |
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| Die Treppe von oben. Ja wir haben natürlich mit Mitleidsmiene hinuntergeschaut, um den sportlichen einen Motivationskick zu geben... |
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| Jackfruit Baum oben am Tempel |
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| Details der Tempeltüren |
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| Und auch hier ist Karl (hinter dem Hello Kitty Handy) der Star. Alle sprechen ihn an und sagen uns immer wie süß und schön er ist *stolz sei* |
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| Aber hier nun noch ein Selbstportait mit den echten Eltern und im Hintergrund ist die große Tempelglocke |
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| Guckt mal, was es im Tempelmuseum zu sehen gab (die Buddha Statuen sparen wir mal aus): alte DM-Scheine! Wie cool die damals aussahen, schade, dass wir keine aufgehoben haben |
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| Aussicht über Chiang Mai |
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| Tempelfigur |
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| Das ist übrigens die Außenansicht des Tempels |
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| Und hier sind wir im Tempel. Der war wirklich sehr schön |
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| Karl findet Buddhas auch schön (aber wahrscheinlich winkt ihm grad von der Seite eine Thailänderin, daher lacht er, der kleine Flirtexperte) |
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Was ist das?
Ok, wir verraten es. Es ist Wurst. Die Thais schnippeln Würstchen gern merkwürdig auf, bevor sie gegrillt werden. Diese war aber nicht toll und wurde an Straßenhunde verfüttert. Die wiederrum fanden sie sehr toll. |
Nach unserem Tempelausflug wollten wir was bei uns in der Gegend essen. Leider hatten die meisten schon zu, aber ein Lokal wollte uns dann doch aufnehmen. Draußen wurde gegrillt. Beim näheren Hinsehen erkannten wir, um welche Leckerei es sich handelte "Hühnerfüße". Die Tochter der Besitzerin war schon fleißig am Knabbern... Naja, uns war eher nach etwas anderem, aber leider sprach keiner englisch, so probierten wir unsere Thaivokabeln durch, bis wir etwas fanden, was es bei dem Lokal noch gab, nämlich gebratenen Reis. Leider war der sehr lahm, aber der Hunger treibts hinein und wenigstens konnten wir uns für 2,50€ sattessen. Tja, hätten wir uns mal an die Spezialität des Hauses gehalten.
Am nächsten Tag gab es nur einen einstündigen Ausflug in den nahegelegenden "Elephant Poo Poo Paper Park". Ja ihr lest richtig, die deutsche Übersetzung "Elefanten-kaka-Papier-Park". Hier wird aus altem Elefantendung Papier gemacht. Sowas sieht man nicht alle Tage, daher haben wir einen kleinen Besuch gewagt.
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| Elefanten Poo |
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| Und sogar auf deutsch "Kot" |
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| Ausblick in den kleinen Park, der wirklich sehr schön angelegt ist |
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| "Touch me" "Fass mich an". Immer ran den Feind |
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| Erstmal wird das Zeug gekocht, Sebastian hilft beim Rühren und abschöpfen |
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| Dann wirds gewaschen und geschleudert, bis... |
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| Bällchen entstehen, die mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden |
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| Diese werden dann in Wasser aufgeweicht und auf diese Bögen verteilt |
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| Sebastian macht das schon ganz gut |
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| Nachdem das getrocknet ist, hat man Papier, 100% öko |
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| Karl fands jetzt nicht so spannend- |
Insgesamt war der Park nett, aber eher was für Kinder. Für die ist es ein Heidenspaß da rumzuwühlen und am Ende darf man noch seine eigenen Hefte, Postkarten etc. damit gestalten.
Weil ums Eck das Tiger Kingdom ist, haben wir dort auch angehalten. Man kann da Tiger streicheln und fotografieren. Aber der Preis war uns zu teuer (ab ca. 15€ p.P. für einen Bereich, also insgesamt 60€ für vier Bereiche), mal abgesehen davon, dass wir vor einigen Jahren schon Tiger streicheln konnten.
Im Eingangsbereich stand ein Kuscheltiger, der Karls Aufmerksamkeit auf sich zog. Karl war nicht klar, dass es sich um ein Stofftier handelt und er war schwer aufgeregt.
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| Hier hält er noch Sicherheitsabstand zum Tiger |
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| Dann hab ich ihn gestreichelt, dass fand er schon gut |
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| Und letzlich hat er sich selbst auch getraut. Was hat er sich wieder gefreut. Notiz an unsere Familie: Nicht nur Elefanten schenken, auch Tiger erfreuen sein Herz. |
Nun noch ein paar mehr Eindrücke von unserer Hotelanlage. Entschuldigt, dass ich das nicht gleich richtig geordnet habe, aber das Internet spinnt immer wieder und macht das Fotosortieren zu einer langwierigen Angelegenheit.
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| Das ist unser Bungalow gewesen. Die linken Fenster gehören zu einem anderen Raum, uns gehörte der rechte Teil |
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| Der Weg vom Zimmer zum Pool |
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| Der obere Pool |
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| Und der untere Pool |
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| Karl macht sich schonmal schwimmfertig |
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| Die Männer trauen sich ins Nasse |
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| Ist er nicht süß? |
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| Nun mal los zum "Babyboot" spielen. Wir haben ein Lied dafür gedichtet (stellt euch eine der spacigen 80er Jahre Zeichentrick Musiken vor); "Babyboot, ein Babyboot, er ist ein Baby und er ist auch ein Boot, kommt niemals in Seeeennnnoooottt, er ist ein Babyboooooootttt" |
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| Nach dem Babyboot spielen gewinnt dann doch die Müdigkeit |
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| Nochmal ein Blick auf die Pools (der obere ist oben vor dem Haus) |
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| Ausblick von der brücke neben dem Pool auf den Teich |
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| Auf dem Weg zur Rezeption |
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| Hier werden oft Pflanzen an den Baum gehängt, befestigt mit einem Drahtkorb. Die Pflanze schlingt dann ihre Wurzeln um den Baum und versorgt sich so mit Nährstoffen. Krasse Nummer, oder? |
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| Sebastian auf dem Weg zu unserem Auto. Rechts und links vom Weg sind die Bungalows im Garten platziert. Insgesamt alles sehr schön, ruhig und paradiesisch, |
Montag haben wir dann unsere Zelte abgebaut und sind weiter gefahren zu unserem nächsten Ziel: Sukhothai, ca. 300km weiter südlich. Während man in Deutschland so eine Strecke in gut 2-3 Stunden schafft, muss man hier eher mit 5-6 Stunden rechnen. Viele Straßen sind echt ok, aber selbst wenn man auf dem Highway bis zu 120km/h schafft, muss man aufpassen. Es kann immer irgendwo ein Moped, LKW oder Schlagloch auftauchen. Außerdem sind nicht alle Straßen so gut, so dass man im Durchschnitt eher 70 fährt.
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| Thailändischer Möbeltransport "Ladung gesichert" |
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| Hübsche Bergansichten auf dem Weg nach Sukhothai |
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| Kleine Pause bei einem alten Tempel. Er sah verlassen aus, aber irgendwie dann wieder nicht. Auf jeden Fall war das sehr merkwürdig da und wir haben uns schnell vom Acker gemacht |
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| Karl fands auch doof |
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| Von weitem dachten wir, dass da Mönche sitzen, aber nein, es waren wieder lebensecht gestaltete Figuren. Sehr gruselig und realistischer als so manche Figur bei Madame Toussards |
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| Ein typischer Trecker in Asien. Der Anhängen kann abgekoppelt werden, dann schiebt man den anderen Teil übers Feld. |
In der Nähe von Sukhothai haben wir uns dann in einem kleinen (4 Zimmer) Guesthouse eingemietet. Sehr niedlich da und tolle persönliche Betreuung durch die zwei Schwestern, die das Guesthouse führen. Es heißt übrigens Baan Nakaow.