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Samstag, 7. Juni 2014

Freitag, 7.Juni 2014, Im Aquarium von Ban Phe

Heute waren wir im Aquarium von Ban Phe. Es handelt sich dabei um eine staatliche Einrichtung vom Marineforschungsdings oder so. Die Erwartungen waren nicht hoch, aber umso überraschter waren wir, als wir ankamen. 

Schon außen ist alles sehr hübsch mit großen Fischen dekoriert und innen werden die ersten Aquarien gezeigt. Für einen Eintrittspreis von etwa 70 Cent pro Erwachsenem werden tolle große Wasserbecken und viele Fische aus der Region ausgestellt. Das war wirklich interessant und eindrucksvoll. 

Karl hat sich in Schale geworfen, dann kanns ja losgehen

Sebastian und Karl am Eingang vom Aquarium

Noch eine Aussenansicht

Man beachte, dass sogar die Büsche in Meerestierform geschnitten sind (hier z.B. Seepferdchen)
Ein Teil vom Eingangsbereich des Aquariums. 
Eine Muräne


Hallo Mister Hummer!

Leider kommt auf dem Bild nicht rüber, wie groß dieses Becken war. Wir schätzen 5m Durchmesser und 6m hoch,
Unten gab es sogar einen Tunnel zum Durchlaufen., Durchfahren mit einem Gehsteig/Rolltreppe in flach.
Für die thailändischen Besucher war Karl allerdings noch eindrucksvoller, andauernd wurde ihm gewunken oder er wurde fotografiert. Jedes seiner Lächeln wurde von begeistertem Quietschen der Thais begleitet. 
Cool gemacht, oder?


Na wer hat die größere Klappe?
Zwei Fische in Tarnuniform




Man beachte im Hintergrund die Schildkröte


Guck mal Mama, so sehen Tigerprawns aus, wenn sie nicht am Spiess beim Chinesen serviert werden
Beim Ausgang haben wir noch dem Hai "Tschüss" gesagt, bevor wir zurück in die Stadt gelaufen sind.

Ausblick auf die Stadt Ban Phe bei Ebbe. An unserem Strand gibt es zum Glück keine ausgeprägt Ebbe. Der Wasserstand auf den Strand ändert sich dort nur um ein paar Meter.
Die Einfahrt vom Aquarium
Auf dem Rückweg sind wir durch den  alten  Teil der Stadt Ban Phe gelaufen. Da befinden sich massig Fischgeschäfte, aber trotz der Hitze riecht es nicht nach Fisch, was zeigt, wie frisch dieser ist. Kein Wunder, Ban Phe ist ein Fischdorf und das Pier ist nur etwa 50m  von besagter Straße entfernt.
Guck mal Brigitte, wie schön die Bäume hier blühen
Und hier eine Nahaufnahme der Blüten
Basti lies es sich nicht nehmen und wollte einen Spieß mit plattgehauenen, getrockten, mariniertem Irgendwas (wir vermuten Oktopus) probieren. Vor der Verkäuferin hat er auch ordentlich reingebissen und wir gingen weiter. Auf meine Frage „Und wie schmeckts?“ Kam dann nur ein „beschissen“ und der Spiess wurde entsorgt. Na gut für 25 Cent kann man das mal testen. aber es ist wohl eher was für die Geschmäcker der Thais…

Vielleicht hätte er doch lieber der Oktopus vom Grill vorn rechts nehmen sollen?
Das unten links war das, was Basti probiert hat
In Ban Phe gibt es überall diese handgemachten Muscheldinger, für nur 25 Cent! Voll schön, aber bis wir zu Hause sind, ist das Ding kaputt.
Dann vielleicht doch lieber getrockneten Oktopus auffe Faust? 
Oder getrocknete Minifische zum Knabbern
Wir mussten erstmal etwas essen. Es gab nicht viel Auswahl (ok, unsere Thaikenntnisse sind auch arg begrenzt).
Hier haben wir Mittag gegessen
Entschieden haben wir uns für spicy Schwein mit Thaibasilikum und Reis (unten im Bild), in der Mitte ist gebratener Reis für Karl und Sebastian hatte eine Tom Yam  Gung Suppe (Saure Suppe mit Tamarinde und Krabben @Mutter, so viele Krabben hatte Basti noch nie im Essen!)
Hier wurde unser Futter zubereitet
Und das ist die Speisekarte. Zum Glück hatte die Dame noch einen Flyer mit einigen englischen Übersetzungen
Ein Fischstand. Die Preise sind pro Kilo in Baht. Ein Euro entsprich 43 Baht im Moment.
frische Schnecken
Mehr, viel mehr getrocknete Oktopusse
Ein Teil von Ban Phes Altstadt
Blick in eine Markthalle
Als wir dann aufs Songtheaw gewartet haben, kam ein kleines Thaimädchen und fing an mit Karl zu plappern  und seine Hand zu halten. Der Schwerenöter hatte nun also schon seine erste Freundin. Leider ging die Beziehung schnell zu ende, weil die Mutter der Kleinen weiterwollte.




Dies ist übrigens ein Songtheaw. Wir wurden dieses Mal überrascht, denn stellt euch vor, es gibt dafür sogar einen Fahrplan und die fahren sogar pünktlich!
Danach wurde im Hotel noch gebadet und später gegessen.

Ach ja, gestern hat Karl ganz normal geschlafen und der Jetlag schien überwunden. Heute wollte er wiederrum partout nicht schlafen und ist erst gegen 23 Uhr ins Bett. Anscheinend wurde der normale Rhythmus noch nicht wiedergefunden…

Donnerstag, 5. Juni 2014

Donnerstag, 5.Juni 2014, Kugelfischlampen in Ban Phe

Nach einer durchwachsenen Nacht (Karl hat anscheinend Jetlag und möchte immer zwischen 23-1 Uhr spielen) sind wir früh um 8 Uhr raus um zu frühstücken und den kostenlosen Shuttlebus des Hotels in die nächste Stadt Ban Phe zu erwischen.

Alle Mühen in Ehren, aber leider haben wir trotz allem beeilen den Bus verpasst. Wir haben nämlich keine Armbanduhr und deswegen etwas zu lange gefrühstückt. Und wer ahnt schon, dass der Bus tatsächlich pünktlich fährt, schließlich sind wir in Thailand!

Nach kurzer Rücksprache mit dem Personal haben wir uns entschlossen ein Songtheaw zur Stadt zu nehmen. Das ist ein umgebauter Pickup mit Busaufsatz auf der Ladefläche, so eine Art Sammeltaxi. Der fuhr uns dann für umgerechnet 1€ in die Stadt.

Dort angekommen haben wir etwas gebummelt, gegessen und einfach den Tag genossen. Da Regenzeit ist, hatte es wieder bis zum Frühstück geregnet und war bis etwa 15 Uhr recht bedeckt. Also perfekt zum bummeln.

Auf dem Rückweg hatten wir Glück und haben den Fahrer vom Hotel getroffen, der uns netterweise mit zurück nahm.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Mittagsschlaf, baden (Karl findet das richtig toll und wir auch) und schon wieder essen. Zum Abendessen gab es heute Papayasalat, eine Tom Kha Gai Suppe (Kokosnuss, Zitrone und Huhn), Huhn mit Cashewkernen, Huhn mit Kale (so eine Art Kohl), Reis und für Karl Pfannkuchen mit Ananas. Megalecker. Wir werden nun auch mal anfangen wieder Bilder vom Essen zu machen, auf besonderen Wunsch von besonders lieben Nachbarn, bzw. Freunden N&O.

Auf dem Markt gab es hübsche handliche Muscheln, leider viel zu groß für unser Gepäck.

Kleiner Eindruck vom Hafen von Ban Phe.

Die Verkäuferin war sehr stolz, dass in ihren Kugelfischen sogar Lampen sind. Na hat jemand Interesse?

Oder viellecht doch lieber einen handlichen Deko-Fisch? (Ist das ein Papageienfisch? Man beacht den großen Schnabel vom Fisch)

Die Hauptstrasse von Ban Phe. Nichts spektakuläres, aber nett zum Spazierengehen.

Soviel Sightseeing macht müde

Die Muschelvorhänge sind echt hübsch, leider auch zu groß fürs Gepäck

Basti und Karl starren die Tischnachbarn an.... es war gar nicht so einfach was zu essen zu bekommen. Man sucht was aus, schreibt es auf einen Zettel, gibt dem irgendwen und irgendwann gibts essen. Da keiner englisch sprach, hat sich keiner getraut uns anzusprechen.,

Wir haben es aber doch geschafft was zu essen zu bekommen und aufzuessen, wie man an den leeren Tellern sehen kann. Es gab für Karl gebratenen Reis mit Huhn, für uns gebratene Nudeln mit Huhn und einmal mit Seafood, sowie Papayasalat. Dazu eine große Cola und Wasser. Alles zusammen für nicht mal 6€.

Das tolle an der Regenzeit ist, dass die Blumen schön blühen

Unsere Aussicht beim Abendessen. 

Die Kellnerin und der Restaurantbesitzer wollten unbedingt mit Karl Schaukelpferd spielen. Das hat ihm besser gefallen, als es auf dem Bild aussieht.
Alle sind sehr süß mit ihm und andauernd macht irgendjemand "guckguck", was ja definitiv zu seinen Lieblingsspielen gehört.