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Mittwoch, 30. Juli 2014

26.07.-28.07.2014, Abschied aus dem Briza und zwei Nächte in Ao Nang

Samstags war Abschiedszeit im Briza in Khao Lak. Unsere Reise ging weiter nach Ao Nang, Nahe Krabi. Beim Frühstück wurden wir noch groß verabschiedet und die Kellner machten noch ein paar Fotosessions.

Unsere drei Lieblingskellnerinnen. Zum Abschied wurden wir nochmal umarmt, es war richtig rührend. 

Hier nochmal ein Bild von unserem Bungalow. Das Zimmer 809, unten vorne links, was unser.

Der Rezeptionschef Jeans kam auch nochmal vorbei um uns zu verabschieden. Später brachte er uns noch bis zum Auto. Vielleicht wollte er auch nur sicher gehen, dass wir wirklich wegfahren ;)
Nach etwa 2 Stunden Autofahrt kamen wir im 100km entfernten Ao Nang an.  Wir waren schon zwei Mal hier, aber immer nur für einen Nachmittag. Es hat uns nie so recht gefallen und auch dieses Mal war es dasselbe. Es ist unglaublich touristisch, wobei im Moment nicht so viel los ist. Die Preise für Hotels sind leider überzogen, so dass wir uns ein Zimmer im etwa 1,5km vom Strand entfernten Aonang Regent Hotel gesucht haben. Die wir uns eigentlich Krabi näher anschauen wollten, ging das schon in Ordnung.

Außerdem sind die zwei Strände im Ort nicht so toll. Der eine fällt sehr steil ab und besteht aus Muschelbruch. Sprich, ohne Schuhe unterwegs sein, ist nicht angenehm. Der zweite Strand ist eigentlich schön, aber bei Flut gibt es keinen Strand mehr und das Meer schlägt an die drei Treppenstufen, die zum Wasser führen. Also kann man nicht dort rumliegen. Wenn Ebbe ist, ist das Wasser dafür so weit draußen, dass man ewig unterwegs ist, um dahinzukommen und Strand gibts immernoch nicht, eher sowas wie Watt.

Aber genug auf hohem Niveau gemeckert. Wir wußten das alles vorher und wollten uns auch die Gegend angucken, denn Krabi ist landschaftlich total schön. Überall stehen Kalkberge und manchen die Landschaft sehr interessant.

Vorm Hotel wurden wir von diesem Freund begrüßt. Das ist nicht stark rangezoomt... er war etwa so lang wie eine ausgestreckte Hand.
Weil unser Zimmer bei Ankunft noch nicht fertig war, wollten wir uns den Muschelfossilien Strand in der Nähe anschauen. Vor Ort mussten wir feststellen, dass der pro Person 200 Baht (ca. 5€) Eintritt kostet. Das fanden wir zu teuer, zumal das für Einheimische nur 20 Baht kostet.

Die Aussicht vorm Eingang des Muschelstrandes war dafür schön
Also haben wir uns die Zeit vertrieben, indem wir in den günstigen Geschäften etwas eingekauft haben (der Strand ist ca.20km weg von Ao Nang und hier sind fast nur Thais) und einen guten Som Tam Salat gegessen haben. Das Zeug gehört zu den besten Dingen, die man essen kann. Zu schade, dass wir den nicht in Deutschland bekommen. Aber wir werden demnächst versuchen den nachzuahmen. Wer dann testen möchte, möge sich bereits heute anmelden ;-)

Auch in Krabi gibt es Tsunami Evakuierungsrouten.
Unser Zimmer im Ao Nang Regent Hotel. Hübsch, sauber, groß und das alles für 24€/Nacht.
Nachdem wir unser Zimmer beziehen konnten, machte Karl erstmal einen Mittagsschlaf. Als er wieder wach war, schüttete es aus Kübeln. Klar, Regenzeit. Nur meist schüttet es nur eine Stunde und dann ist es wieder trocken. Dieses Mal nicht, es hatte sich richtig eingeregnet.

Wir sind trotzdem losgefahren, weil wir noch kein Abendbrot hatten und Hunger hatten wir auch. Nach kurzer Zeit bereuten wir diese Entscheidung. Es schüttet so sehr, wir konnten kaum etwas sehen, dass Wasser stand, bzw. strömte, überall zwischen 2 und 30 cm tief. Es war beängstigend. Ans Aussteigen war nicht zu denken, denn das Wasser war ein reissender Strom an den Bordsteinen. Frustriert (und hungrig) fuhren wir zurück ins Hotel.
Hier sieht man, wie tief das Wasser am Straßenrand stand. Weiter runter die Straße stand es nicht, sondern war ein reißender Fluss. Wir haben auch ein Video gemacht und werden das noch demnächst auf der Videoseite hochladen
Im Zimmer waren wir natürlich immernoch hungrig. Nach einigen Überlegen entschiedenen wir, dass wir bei McDonalds bestellen. Ja ihr lest richtig, McDonalds und auch BurgerKing haben in Asien Lieferdienste. Uns tat zwar der Lieferbote leid, aber der Hunger kennt kein echtes Mitleid.

Eine halbe Stunde später hatten wir dann eine große Burgertüte im Zimmer und die Laune besserte sich schlagartig,

Wie meistens in der Regenzeit war das Wetter am nächsten Tag wieder besser und wir konnten noch ein paar hübsche Strandbilder machen.
Das ist der Strand, der aus Muscheln besteht. Wie ihr seht, war es hier recht voll, trotzdem haben wir hier gefrühstückt (Pfannkuchen und belegte Baguettes)
Und der Blick in die andere Richtung

Spaziergang am Strand


Ausblick aus unserem Zimmer auf die Berge
Der andere Strand bei Ebbe

Am flachen (Watt)Strand haben wir dann ein Fotoshooting gemacht:


Hier hat Karl Ähnlichkeit mit Sebastian als Kind


Da sieht er aus wie Opa Wolfgang



Keine Ahnung, warum er da so eine Grimasse macht
Familienfoto 



Abends ging es nach Krabi Stadt zum Nachtmarkt. Vorher aßen wir noch etwas in einem Restaurant dort am Fluß, denn Krabi Stadt liegt nicht am Strand.
Unsere Aussicht beim Essen

Hmmm, hier gabs auch Frosch. Haben wir leider erst gesehen, als wir schon bestellt hatten. Hihi. 



Mein  Essen, "Pork with Lime". Ich dachte es wäre ein warmes Essen, aber es war ein Salat. Eigentlich war er nicht schlecht, nur viel zu scharf. Nachdem ich 2/3 gegessen hatte, habe ich den Fehler gemacht und getrunken. Die Flüssigkeit verteilte die Schärfe im Mund und es ging gar nichts mehr. Die Bedienung kam später und freute sich, dass ich anscheinend "Spicy" mag. 

Tom Kah Gai Suppe. Dieses Mal mit etwas Currypulver oder so eingefärbt. Schmeckte aber wie immer.

Für Karl gab es wieder gebratenen Reis und er fand ihn so lecker, dass er mehr als die Hälfte aufgegessen hat.

Für Sebastian gab es Pad Tai Gung. gebratene Nudeln mit Seafood.

Als Karl langweilig wurde, kümmerten sich wieder die Bedienungen um ihn, damit wir weiteressen konnte. Sehr nett.
Am Montag gings dann ab Richtung Bangkok. Um 12:15 Uhr flogen wir von Krabi nach Bangkok Don Muenag, dem alten Flughafen.
Im Hintergrund sieht man die Berge. Vorne sieht man zwei muslimsche Thais. Der Süden Thailands ist muslimisch gepräg und daher sieht man viele teilverschleitere und auch vollverschleierte Frauen. Die Männer tragen gern auch die weiten Gewänder, die wir eher mit Dubai und Co verbinden.
Berge


Der Flug war gut und gegen 15 Uhr kamen wir wohlbehalten im neuen Hotel Pathumwan Princess in Bangkok an. Dazu aber mehr im nächsten Post.

Samstag, 26. Juli 2014

18.7.-26.7.2014, Faulenzen in Khao Lak

Aus unserem geplanten Aufenthalt von 5 Tagen im Briza Beach in Khao Lak sind 9 Tage geworden. Ja, wir sind hängen geblieben. Dafür gibts zwei Gründe, erstens das Hotel ist super und zweitens, wir finden kein Hotel in unserer letzten Stranddestination Krabi, bzw. Ao Nang, welches unsere Voraussetzungen erfüllt, uns gefällt und bezahlbar ist. Oder in unserem Budget. Daher sind wir einfach hier geblieben und haben gefaulenzt.

Morgen, am Samstag, geht es aber doch weiter. Wir fahren für 2 Nächte nach Ao Nang. Unser Hotel dort, das Aonang Regent Hotel, liegt leider weit weg vom Strand (1,5km), aber es ist sauber, günstig, schön und neu. Und da wir nur Samstag Nachmittag und Sonntag dort verbringen, haben wir das in  Kauf genommen. Sonntag wollen wir nach Krabi Stadt und uns die Märkte angucken. Vielleicht sitzen wir noch etwas am Strand, aber am Montag gegen Mittag geht unser Flug zurück nach Krung Thep, aka Bangkok. Dort steht noch Einkaufen auf dem Programm und dann, ja es ist schon wieder soweit, heute in einer Woche fliegen wir schon wieder nach Hause.

So schnell vergehen 2 Monate Urlaub. Einerseits fühlt es sich lang an, andererseits ist es wie im Flug vergangen. Aber bevor wir jetzt melancholisch werden, hier noch ein paar Eindrücke aus unserer letzten Woche Strandurlaub.

Das ist unser Strand direkt vorm Hotel. Jetzt in der Regenzeit ist das Meer sehr aufgewühlt und daher ist es eher schlecht mit Baden. 


Weil das Meer so stark ist, peitscht es teilweise sehr hoch und nimmt Sand mit. Man muss daher erstmal so eine kleine Steigung bewältigen um runter, bzw. hoch, zum Hotel zu kommen, was gar nicht so einfach ist.

Der Strand wird immer schmaler und nimmt den Bäumen auch damit ihre Erde, wie man hier sieht.

Und unser Strand in die andere Richtung.
Natürlich waren wir auch in Khao Lak Stadt um das Tsunami Memorial und das Tsunami Museum zu besuchen
Hier ein paar Eindrücke von der Welle und der Zerstörung in Khao Lak. Das Dorf, bzw. die kleine Stadt, wurde dem Erdboden gleich gemacht.

Das ist das Memorial. Dieses Polizeiboot lag ca. 1 km vor der Küste. Durch die Welle wurde es etwa 2km ins Landesinnere gespült. Das muss man sich mal vorstellen. Es ist nich so, dass hier alles flach ist und nichts im Weg steht, nein, man sieht das Meer vom Boot aus nicht einmal. 
Das ist Khao Lak heute. Hier war fast alles weg.
Übrigens, für alle, die wegen des Tsunamis Angst haben herzukommen, es wurde ein Tsunami Warnsystem installiert, welches mindestens 30 Minuten bevor ein neuer Tsunami eintrifft, warnt. Außerdem gibt es jetzt überall Schilder, welche den schnellsten Weg zu sicheren Plätzen weisen.

Ich glaube vor 2 Jahren gab es tatsächlich wieder eine Tsunami Warnung, da ein Erdbeben von etwa 8,4 gemessen wurde (das Erdbeben der Katastraphe war bei 9,1). Alle wurden evakuiert und warteten, aber es gab nur eine Wassererhöhung von 20 Zentimetern. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass das System funktioniert.

Nun wieder zu fröhlicheren Dingen. Nach dem Frühstück spielen wir gerne mit Karl im Kinderspielzimmer des Hotels:

Karl vs. die Spielkiste
Und er packt den Hirsch an den Hörnern!
Dann testet er die Bausteine
Da guckt der Hirsch aber doof.
Als nächstes wird die Ziege in ihre Schranken gewiesen


Hier fährt er mit seinem Wagen zum Auto. Das findet er im Moment super, alleine den Wagen schieben. Ganz alleine laufen mag er aber immernoch nicht.
Hier sieht man Nina, wie sie bei der Som Tam Frau aufs Essen wartet. Som Tam ist grüner Papayasalat und sooo gut, Wir nehmen den gern unterwegs mit und essen ihn abends im Hotel.
Karl wartet und spielt mit Eule (auf thailändisch: Nok Hu)

Sein Autositz ist nicht so toll wie der zu Hause, aber wir sind froh, dass wir überhaupt einen bekommen konnten. In Thailand muss man sich nicht auf der Rückbank anschnallen und Kinder brauchen sowieso nicht gesichert werden.
Beim Rumfahren sind wir in die ca. 20km entfernte Stadt "Thai Mueang" gekommen und an diesem Strand gelandet. Keine Touristen, kaum Menschen zu sehen. Wunderschön. Es dämmerte bereits, daher verschoben wir einen Spaziergang auf einen anderen Tag,


Dafür haben wir direkt am Meer gegessen. Hier gibts Garnelen mit Chili
Das ist unsere Aussicht vom Essenstisch aus.

Ohne Worte.
Zweimal waren wir abends auf dem Nachtmarkt in dem kleinen Nachbarort nebenan. Der Markt selbst ist nicht so aufregend. Interessant waren diese Autos auf der gegenüberliegenden Straße.  

6 Spuren und ein Mittelstreifen trennten uns, trotzdem war die Musik so laut, dass man nichts mehr verstanden hat. Dazu blitzten und blinkten die Lichter in den Kofferräumen im Takt. Wir haben irgendwo gelesen, dass Thais kein Gefühl für Lärm haben, bzw. ein anderen als wir.... ja das scheint wohl zu stimmen. Gegen diese Sound-Autos kackt bei uns jeder Jahrmarkt Lautstärketechnisch ab.
Zwei Tage später fuhren wir wieder an unseren Strand in Thai Mueang. Dieses Mal folgten wir der Straße und gingen dann an den Strand. Dieser ist wirklich der schönste der ganze Reise. Das Wetter war bedeckt, es hatte bereits mittags geregnet, aber der Strand war so hell und sauber, dass er richtig blendete. Nirgends war ein Mensch zu sehen. Ach es war so toll, wir saßen einfach nur rum und haben es genossen. Karl buddelte derweil wieder den Sand um, bzw. hat ihn sortiert...
Blick nach links



Hinter mit sieht man den Blick nach rechts. Genauso schön. genauso menschenleer.




Damit ihr erkennt, wie hoch die Bäume an dem Strand eigentlich sind... hier steht Sebastian davor.
Abends haben wir dann endlich ein Restaurant ganz nahe an unserem Hotel gefunden, welches gutes Essen und gute Preise hat. Außerdem gibt es als Apetizer Frühlingsrollen und zum Nachtisch frisches Obst. Beides aufs Haus. Das ist doch mal ein Angebot.

Meist haben wir richtig reingehauen, da gabs dann einen Papayasalat, eine große Tom Kah Gai Suppe, Knoblauchbrot, Gebratenes Hühnerfleisch mit Cashewkernen, Gebratene Garnelen mit Chili, Hühnchenfilets mit Pommes für Karl, einen großen Fruchtshake, ein großes Bier und ein Wasser. Das alles kostet dann ca. 15€. Fehlt eigentlich nur noch ein kostenloser "Wir rollen Sie zurück ins Hotel Service". Hihi. Naja, zu unserer Verteidigung, Wir essen meist Frühstück gegen 10 Uhr im Hotel, lassen Mittagessen ausfallen und unsere Fressorgie gibts dann schon gegen 17 Uhr. Sprich, das ist zwar eine Menge, aber dafür nur einmal am Tag.

Karl studiert schonmal die Karte.
So, dass war es erstmal aus Khao Lak von uns. Nächstes Ziel: Ao Nang, Krabi!