Aus unserem geplanten Aufenthalt von 5 Tagen im Briza Beach in Khao Lak sind 9 Tage geworden. Ja, wir sind hängen geblieben. Dafür gibts zwei Gründe, erstens das Hotel ist super und zweitens, wir finden kein Hotel in unserer letzten Stranddestination Krabi, bzw. Ao Nang, welches unsere Voraussetzungen erfüllt, uns gefällt und bezahlbar ist. Oder in unserem Budget. Daher sind wir einfach hier geblieben und haben gefaulenzt.
Morgen, am Samstag, geht es aber doch weiter. Wir fahren für 2 Nächte nach Ao Nang. Unser Hotel dort, das Aonang Regent Hotel, liegt leider weit weg vom Strand (1,5km), aber es ist sauber, günstig, schön und neu. Und da wir nur Samstag Nachmittag und Sonntag dort verbringen, haben wir das in Kauf genommen. Sonntag wollen wir nach Krabi Stadt und uns die Märkte angucken. Vielleicht sitzen wir noch etwas am Strand, aber am Montag gegen Mittag geht unser Flug zurück nach Krung Thep, aka Bangkok. Dort steht noch Einkaufen auf dem Programm und dann, ja es ist schon wieder soweit, heute in einer Woche fliegen wir schon wieder nach Hause.
So schnell vergehen 2 Monate Urlaub. Einerseits fühlt es sich lang an, andererseits ist es wie im Flug vergangen. Aber bevor wir jetzt melancholisch werden, hier noch ein paar Eindrücke aus unserer letzten Woche Strandurlaub.
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| Das ist unser Strand direkt vorm Hotel. Jetzt in der Regenzeit ist das Meer sehr aufgewühlt und daher ist es eher schlecht mit Baden. |
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Weil das Meer so stark ist, peitscht es teilweise sehr hoch und nimmt Sand mit. Man muss daher erstmal so eine kleine Steigung bewältigen um runter, bzw. hoch, zum Hotel zu kommen, was gar nicht so einfach ist.
Der Strand wird immer schmaler und nimmt den Bäumen auch damit ihre Erde, wie man hier sieht. |
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| Und unser Strand in die andere Richtung. |
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| Natürlich waren wir auch in Khao Lak Stadt um das Tsunami Memorial und das Tsunami Museum zu besuchen |
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| Hier ein paar Eindrücke von der Welle und der Zerstörung in Khao Lak. Das Dorf, bzw. die kleine Stadt, wurde dem Erdboden gleich gemacht. |
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| Das ist das Memorial. Dieses Polizeiboot lag ca. 1 km vor der Küste. Durch die Welle wurde es etwa 2km ins Landesinnere gespült. Das muss man sich mal vorstellen. Es ist nich so, dass hier alles flach ist und nichts im Weg steht, nein, man sieht das Meer vom Boot aus nicht einmal. |
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| Das ist Khao Lak heute. Hier war fast alles weg. |
Übrigens, für alle, die wegen des Tsunamis Angst haben herzukommen, es wurde ein Tsunami Warnsystem installiert, welches mindestens 30 Minuten bevor ein neuer Tsunami eintrifft, warnt. Außerdem gibt es jetzt überall Schilder, welche den schnellsten Weg zu sicheren Plätzen weisen.
Ich glaube vor 2 Jahren gab es tatsächlich wieder eine Tsunami Warnung, da ein Erdbeben von etwa 8,4 gemessen wurde (das Erdbeben der Katastraphe war bei 9,1). Alle wurden evakuiert und warteten, aber es gab nur eine Wassererhöhung von 20 Zentimetern. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass das System funktioniert.
Nun wieder zu fröhlicheren Dingen. Nach dem Frühstück spielen wir gerne mit Karl im Kinderspielzimmer des Hotels:
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| Karl vs. die Spielkiste |
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| Und er packt den Hirsch an den Hörnern! |
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| Dann testet er die Bausteine |
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| Da guckt der Hirsch aber doof. |
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Als nächstes wird die Ziege in ihre Schranken gewiesen
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| Hier fährt er mit seinem Wagen zum Auto. Das findet er im Moment super, alleine den Wagen schieben. Ganz alleine laufen mag er aber immernoch nicht. |
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| Hier sieht man Nina, wie sie bei der Som Tam Frau aufs Essen wartet. Som Tam ist grüner Papayasalat und sooo gut, Wir nehmen den gern unterwegs mit und essen ihn abends im Hotel. |
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| Karl wartet und spielt mit Eule (auf thailändisch: Nok Hu) |
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| Sein Autositz ist nicht so toll wie der zu Hause, aber wir sind froh, dass wir überhaupt einen bekommen konnten. In Thailand muss man sich nicht auf der Rückbank anschnallen und Kinder brauchen sowieso nicht gesichert werden. |
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| Beim Rumfahren sind wir in die ca. 20km entfernte Stadt "Thai Mueang" gekommen und an diesem Strand gelandet. Keine Touristen, kaum Menschen zu sehen. Wunderschön. Es dämmerte bereits, daher verschoben wir einen Spaziergang auf einen anderen Tag, |
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| Dafür haben wir direkt am Meer gegessen. Hier gibts Garnelen mit Chili |
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| Das ist unsere Aussicht vom Essenstisch aus. |
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| Ohne Worte. |
Zweimal waren wir abends auf dem Nachtmarkt in dem kleinen Nachbarort nebenan. Der Markt selbst ist nicht so aufregend. Interessant waren diese Autos auf der gegenüberliegenden Straße.
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| 6 Spuren und ein Mittelstreifen trennten uns, trotzdem war die Musik so laut, dass man nichts mehr verstanden hat. Dazu blitzten und blinkten die Lichter in den Kofferräumen im Takt. Wir haben irgendwo gelesen, dass Thais kein Gefühl für Lärm haben, bzw. ein anderen als wir.... ja das scheint wohl zu stimmen. Gegen diese Sound-Autos kackt bei uns jeder Jahrmarkt Lautstärketechnisch ab. |
Zwei Tage später fuhren wir wieder an unseren Strand in Thai Mueang. Dieses Mal folgten wir der Straße und gingen dann an den Strand. Dieser ist wirklich der schönste der ganze Reise. Das Wetter war bedeckt, es hatte bereits mittags geregnet, aber der Strand war so hell und sauber, dass er richtig blendete. Nirgends war ein Mensch zu sehen. Ach es war so toll, wir saßen einfach nur rum und haben es genossen. Karl buddelte derweil wieder den Sand um, bzw. hat ihn sortiert...
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| Blick nach links |
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| Hinter mit sieht man den Blick nach rechts. Genauso schön. genauso menschenleer. |
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| Damit ihr erkennt, wie hoch die Bäume an dem Strand eigentlich sind... hier steht Sebastian davor. |
Abends haben wir dann endlich ein Restaurant ganz nahe an unserem Hotel gefunden, welches gutes Essen und gute Preise hat. Außerdem gibt es als Apetizer Frühlingsrollen und zum Nachtisch frisches Obst. Beides aufs Haus. Das ist doch mal ein Angebot.
Meist haben wir richtig reingehauen, da gabs dann einen Papayasalat, eine große Tom Kah Gai Suppe, Knoblauchbrot, Gebratenes Hühnerfleisch mit Cashewkernen, Gebratene Garnelen mit Chili, Hühnchenfilets mit Pommes für Karl, einen großen Fruchtshake, ein großes Bier und ein Wasser. Das alles kostet dann ca. 15€. Fehlt eigentlich nur noch ein kostenloser "Wir rollen Sie zurück ins Hotel Service". Hihi. Naja, zu unserer Verteidigung, Wir essen meist Frühstück gegen 10 Uhr im Hotel, lassen Mittagessen ausfallen und unsere Fressorgie gibts dann schon gegen 17 Uhr. Sprich, das ist zwar eine Menge, aber dafür nur einmal am Tag.
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| Karl studiert schonmal die Karte. |
So, dass war es erstmal aus Khao Lak von uns.
Nächstes Ziel: Ao Nang, Krabi!