Donnerstagmorgen war der Umzug nach Battambang in
Kambodscha geplant. Um 10 Uhr wurden wir abgeholt und sind losgefahren. Da uns
der Monsunregen einholen sollte, wurden diesmal die Regenplanen an den Seiten
runtergemacht und dann wurde losgefahren. Unser vorher so besonnener Fahrer
hatte dieses Mal wohl einen Rennfahrer gefrühstückt. Alles war ging wurde
überholt (wer stört sich schon an Überholverbotszeichen) und das in einem
Tempo, dass uns hinten ganz schön gruselig wurde. Karl hat das alles gar nicht
gestört und hat in Sebastians Arm geschlafen.
Als wir am Grenzübergang ankamen, wollten uns gleich ein
paar Leute einen Visa Service angedeihen lassen. Dabei füllen die für einen die
Unterlagen aus, rennen über die Grenze, holen die Stempel und danach bringen
die einen den Kram wieder. Der Spaß kostet dann mal 35-40 Dollar pro Visum. Wir
hatten uns aber vorher gut informiert und wussten, dass es gar nicht so schwer
ist und das alleine können. Also kurz in Thailand ausgecheckt, zweihundert
Meter durchs Niemandsland gelatscht. Dann zum Schalter „Visa“. Der Beamte gab
uns drei Formulare, die wir ausgefüllt haben.
Dann bekamen wir uns Kambodscha Visum, viele Stempel und mussten
20Dollar pro Visum bezahlen. Danach ab zur Einwanderung. Nochmal Zettel
ausfüllen, viele Stempel bekommen und schon waren wir offiziell in Kambodscha
eingereist.
Nach einigen Verhandlungen hatten wir uns dann ein Taxi für 25$ organisiert, dass uns in 1,5 Stunden entfernte Battambang gebracht hat.
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| Wir fahren ab. Karl ist mittlerweile ans Songtheaw fahren gewöhnt und guckt das äußerst entschlossen in die Kamera. Noch ist das Wetter trocken. |
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| Kurz darauf ist die Entschlossenheit aber der Müdigkeit gewichen. |
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Auf dem Foto kommt es nicht rüber, aber uns hatte voll der Monsunregen erwischt. Es wurde kalt, und der Regen zog auch in unseren Sitzbereich. Glücklicherweise hatte ich eine Decke für Karl, so dass der von dem Schiettwedder nix mitbekommen hat.
Als wir an die Grenze kamen, hatten wir Glück. Es hörte für die Zeit auf zu regnen, die wir brauchten um unsere Sachen rüberzubringen und die Formalitäten zu erledigen. Als wir im Taxi saßen, gings dann wieder los mit dem Regen. |
Dort bezogen wir unser neues Hotel „Delux Hotel“ ca. 100m
von der Innenstadt entfernt. Wir haben ein Riesenzimmer, ca. 35qm groß, einen
großen Balkon und es gibt einen schönen Pool. Kostet mit Frühstück etwa 28€ pro
Nacht.
Übrigens bezahlt man in Kambodscha meistens mit
amerikanischen Dollar. Die kambodschanische Währung Riel wird nur für kleine
Summen oder als Wechselgeld genutzt. Ein US-Dollar entspricht etwa 0,75€ und
5000 Riel sind 1€, bzw. 4000 Riel sind 1$.
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| Dies ist unser neues Badezimmer. |
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| Hier stehen Sebastian und Karl neben dem Eingang unseres Zimmers (wir wohnen im ersten Stock), |
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| Man kann von hier die Bananen wachsen sehen (mittig im Bild). |
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| Das ist der Pool. Wir wohnen rechts davon. |
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| Der Balkon über Sebastians Kopf ist unser. |
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| Ein bißchen Gartendeko. |
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| Unser Zimmer mit toll geschnitztem Bett |
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| Der Weg vom Eingang zum Pool |
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| Links ist der Eingang zur Rezeption |
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| Unser Hoteleingang von der Straße aus |
Nachmittags und abends waren wir dann noch essen. Unser
erster Eindruck von Kambodscha ist noch unentschlossen. Man sieht, dass das
Land wesentlich ärmer ist. Manche Leute sind sehr nett, viele sprechen gut
englisch. Manche starren einen einfach nur an (und das obwohl es hier viel mehr
Touristen als in Chanthaburi gibt). Das war uns bisher noch nicht überzeugt
hat, ist das Essen. Es gibt tolle französische Baguettes und Crepes. Das andere
Essen sieht aus wie Thaiessen, aber es ist wesentlich geschmacksneutraler und
bei 3 von 5 Essen hatten wir es schon, dass wir es gar nicht mochten. Hm. Mal
sehen was das noch wird.
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| Aber das Bier "Cambodia" schmeckt zumindest |
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| Und tolle (selbstgemachte) Pommes können die Kambodschaner auch |
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| Gemüse mit Oystersauce (war lecker) |
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| Das "Nationalgericht" in Kambodscha: A Mok (hier mit Hühnchen). Schmeckt wie lasches Thaicurry, aber ist ok. |
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| Das Angkor-Bier hat noch den alten Dosenverschluss |
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| Sebastian ist überzeugt, dass durch den Verschluss das Bier viel besser schmeckt |
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| Abends gab es Mangosalat. Darin war getrockneter, fritierter Fisch. Schmeckte leider gar nicht. |
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| Ich hab keine Ahnung, was das war. Aber es schmeckte ok. |
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| Das war auch ein kambodschanisches Gericht. Nina fands ok, Sebastian mochte es nicht. |
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