Freitag, 20. Juni 2014

Donnerstag, 19.06.2014 Siem Reap, Angkor und mehr

Die letzten Tage waren für uns alle sehr anstrengend... naja, mehr oder weniger.

Wir sind jetzt schon seit fast vier Tagen in Siem Reap, nahe den Angkor-Tempeln, und haben unsere Meinung über das Urlaubsland Kambodscha zwar nicht revidieren, doch aber etwas relativieren müssen, denn es ist hier, in Siem Reap, echt schön.
Zum Glück wurde das passende Ersatzteil schon geliefert...
Die Stadt ist recht sauber, die Menschen sind freundlicher und wir haben uns mittlerweile soweit auf die Khmer-Küche eingestellt, dass wir eigentlich immer etwas zu essen finden, das uns schmeckt. Die Stadt macht sogar so einen guten Eindruck, dass wir uns mittlerweile trauen, was von einem der "Fress-Mopeds" zu probieren. In diesem Fall waren es Baguettes. Wir wissen zwar nicht genau, was drauf war, aber sie waren echt lecker und vergleichsweise günstig: Für drei Stück haben wir nur 1,50$ bezahlt.

Es gibt ein ganzes Backpacker-Viertel, fast besser als die
Khaosarn-Rd. und auf jeden Fall günstiger
Wir hatten mit Battambang als erstem Eindruck des Landes wahrscheinlich Pech, allerdings sagte uns unser Fahrer, der uns zur Zeit unnachgiebig durch die Tempel scheucht, dass Siem Reap in Kambodscha eine echte Ausnahme sein. Quasi die einzige Stadt, wo es durch den Tourismus etwas Arbeit und Geld gibt. Wir werden es nicht mehr herausfinden, da wir uns Phnom Penh zu Gunsten von Chiang Mai in Thailand schenken werden. Da wissen wir wenigstens, dass es uns gefällt. Außerdem haben wir da noch etwas zu erledigen: Bei unserem letzten Besuch ist die Kamera ausgerechnet im Elephant-Sanctuary kaputt gegangen. Um es zusammemzufassem, bereits Montag geht es für uns mit dem Flugzeug über Bangkok nach Chiang Mai. Von da aus haben wir dann noch etwa 5 Wochen eine Mietwagentour geplant, die uns vom Norden in den Süden Thailands führen wird. Wie und wohin genau es gehen wird, wissen wir aber noch nicht. 
Unser Zimmer. Wer findet das Baby?!
Wir sind jetzt also schon fast vier Tage hier und die sind wie im Fluge vergangen. Wir wohnen recht innenstadtnah und das Hotel wirbt mit dem Motto: "Motherhome Inn - Where you are genuinly cared for" und sie sind wirklich überaus aufmerksam. Das Beste ist: Jedesmal, wenn man reinkommt, steht hinter der Tür ein Angestellter bereit und reicht einem nach Zitrus duftende feuchte Waschlappen direkt aus dem Kühlschrank. Das ist in diesem tropischen Klima echt eine Wohltat! Letztens war es etwas bedeckt und bloß so 29°C, da sagt noch eine der Verkäuferinnen bei Angkor: "It's very cold today!"

Kulisse von Tomb Raider
Sonnenaufgang bei Angkor Wat
Apropos Angkor; da waren wir nämlich auch; ist ja auch der eigentliche Grund, warum wir überhaupt nach Kambodscha gekommen sind. Ja, was soll man darüber schreiben?! Es stehen ein Haufen uralte Tempel im Dschungel und wenn man das so sieht fühlt man sich fast wie in einem Computerspiel; Tomb Raider oder Uncharted. Es sieht aus wie Filmkulissen, nur dass es echte alte Tempel sind, schon irgendwie unwirklich. Allerdings ist das ganze auch als Hauptattraktion des Landes entsprechend touristisch ausgebaut und extrem gut besucht. Heute morgen waren wir zum Sonnenaufgang (ca. 5 Uhr früh) schon bei Angkor Wat und selbst zu dieser Uhrzeit waren Menschenmassen unterwegs! Durch die Menge an Tempeln verläuft sich das zwar später etwas, aber um zum Beispiel ein Foto ohne Fremde machen zu können braucht man manchmal schon etwas Geduld.

Zum Sonnenuntergang dem Tempel aufs Dach steigen
Wir haben uns ein Dreitagesticket gekauft und haben zwei davon schon verbraucht. Nach unserer Ankunft im Hotel sind wir nachmittags noch los, da um 17 Uhr der Ticketverkauf für den folgenden Tag startet und man als Zugabe noch am selben Abend schon mal rein darf, um sich den Sonnenuntergang anzusehen. Das war sehr schön. Man besucht dazu einen Tempel der etwas erhöht auf einem Berg (den man zu Fuß erklimmen muss) liegt und erhält so schon einen kleinen Überblick.

Taufrisch um 5 Uhr früh (im Hintergrund Angkor Wat)
Am nächsten Tag haben wir versucht, den kleinen Loop zu machen, mussten aber wegen konditionsbedingt nach dem Bayon (der Tempel mit den vielen Steingesichtern), der einer unserer Lieblingstempel ist, aufgeben. Aber da waren wir schon seit sieben Stunden in der Hitze im Dschungel unterwegs, mit Baby meistens auf dem Rücken, da diese Tempel doch nicht unbedingt Rollstuhlgerecht gebaut sind. 

Ein Erlebnis ist es allemal, man kann gar nicht so richtig beschreiben, wie beeindruckend, riesig und uralt diese Tempelanlagen so auf einen wirken. Außerdem sind sie auch meist sehr unterschiedlich. Auch die Fotos können das Indiana-Jones-Feeling nicht so rüberbringen, das man hat, wenn man im echten Dschungel echte Tempel untergegangener Königreiche "erforscht".

Trotzdem hier noch ein paar Bilder:


Angkor Wat aus der Ferne, Nina in der Nahe






Aus dem Tomb Raider Tempel 


An der Mauer hat lange keiner mehr Unkraut gezupft...

Kuck Kuck

Selfie vor der Lara Croft Würgefeige




Sehr steile Treppe, Sebastian ist da sogar hoch, gab
oben aber nichts Spannendes zu sehen

Nachwuchsforscher auf eigene Faust unterwegs

Bayon - der "Gesichtertempel"


Diese barbusige Dame ist an allen Ecken und Enden zu finden

Mönch

Angkor Wat bei Sonnenaufgang

Und aus der Nähe

Diser Tempel bestand hauptsächlich aus Wasserbecken





1 Kommentar:

  1. Tempel,ohne Ende.Schon intressant.Warten wir auf neue Fotos.Weiterhin gute Erholung.Lg M P T P

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