Sonntag, 22. Juni 2014

Sonntag, 22.06.2014: Es hat sich ausgetempelt!

Da sieht man mal wieder, dass Thailand doch weiter entwickelt ist, als Kambodscha:
Keine Lampen drinnen!
Nach drei Tagen (netto) voll mit Tempeln, Schweiß und Muskelkater genießen wir heute einen Tag der Entspannung.
Die Pub Street im Zeichen der Fußball-WM
Nach dem Frühstück waren wir noch kurz im Backpackerviertel um die letzten kambodschanischen Souvenirs zu besorgen und nach Karlchens Mittagsschläfchen geht es an den Pool.

Die Ruinen von Angkor waren wirklich sehenswert und beeindruckend. Allerdings ist so eine Tempeltour nicht unbedingt so abenteuerlich, wie das auf den Fotos aussieht. Die Ruinen stehen zwar mitten im Dschungel, doch führen relativ gut ausgebaute und geteerte Straßen zu den Stätten, so dass man trotz der steifen Blattfedern des Tuk Tuk keine Angst um seine Bandscheiben zu haben braucht. Das ganze Areal kann man sich in etwa so vorstellen, wie ein "Archäologie-Freizeitpark". Manche Tempel sind echte Publikumsmagnete, wo man es kaum schafft, mal ein Foto ohne Passanten zu schießen, andere sind weniger überlaufen, doch so verlassen, wie es auf den Bildern wirkt, ist es trotzdem nicht. Im Besten Fall teilt man sich die Tempel mit 10 Touristen, im schlechtesten mit 100.

Ein gut besuchter Tempel (Ta Phrom)
Gestern, an unserem dritten und letzten Tempeltag, waren wir noch bei zwei Anlagen die ein ganzes Stück (knapp 30km) abseits liegen, aber sogar dort wird der komplette "Service" geboten.

Gekühlte-Getränke-Dame und Buchhändler warten bereits am Tempeleingang
Es sieht nämlich so aus, dass man zwar morgens sein Ticket am "Eingang" des Areals für den Tag entwerten lassen muss. Das wird auch vor jedem Tempel von einen Angestellten kontrolliert. Allerdings sitzt der nicht alleine im Urwald. Vor den Tempel stürmen meist noch einige Leute auf die Neuankömmlinge ein. Normalerweise mindestens ein Buchverkäufer mit Angkorguides in verschiedenen Sprachen ("Cheap price. This one have all the temples...), drei Textilverkäuferinnen, je eine mit Hosen, T-Shirts und Schals und ein bis zwei Damen, die gekühlte Getränke anbieten. Dazu kommen noch diverse Kinder zwischen ca. 4 und 10 Jahren, die aus Bauchläden allerhand Kleinkram anbieten und bei ungefähr jedem zweiten Tempel eine improvisierte Bühne/Liegefläche auf der Landminenopfer traditionelle Musik darbieten und um Spenden bitten bzw. für ganz hartgesottene CDs anbieten. Zweimal hat uns sogar ein Polizist (bzw. jemand in einer täuschend echten Polizeiuniform) seine Marke und Mütze zum Kauf angeboten...

Einer der Jungunternehmer
Es kann also schon mal zu einem kleinen Spießrutenlauf werden, zum Tempel vorzudringen. Zum Glück dürfen die diversen Händler sich nur vorm Eingangsbereich aufhalten, so dass man die Shoppingzone nach ein paar Metern hinter sich gelassen hat.

In den Tempeln selbst stößt man auch immer wieder auf Kammern, die buddhistisch genutzt werden. Da sitzt dann eine alte Frau mit kurz geschorenen Haaren vor einer mehr oder weniger zerstörten und mehr oder weniger geschmückten Buddhastatue und versucht einem Räucherstäbchen aufzudrängen, die man "for good luck" der Statue opfern soll. Gegen eine Spende, versteht sich...

Nichtsdestotrotz ist die Besichtigung der Ruinen ein unvergessliches Erlebnis, das man sich, sollte man die Gelegenheit haben, nicht entgehen lassen sollte. Und ein paar anstrengend geschäftstüchtige Einheimische verblassen in der Erinnerung viel schneller, als die Eindrücke der atemberaubenden Kulturdenkmäler.

Hier gibt es Zuckerrohrsaft
Morgen geht es dann mit einem kurzen Zwischenstopp in Bangkok weiter nach Chiang Mai in Nordthailand. Für die Verwandten: Unser Hotel dort ist das Rainforest Boutique Hotel. Ab dort haben wir ein Auto gemietet mit dem wir dann bis in den Süden Roadttrippen wollen. Das wird sicher aufregend und interessant...

Zum Abschluss noch ein paar Bilder:

Hier wohnt Ya Tep, der seine örtliche Anhängerschaft mit Schutz und den
Lottozahlen versorgt (gegen Opfergaben, versteht sich)

Hier wird das Eis für die gekühlten Getränke geliefert

Karl, kurz vor seinem nächsten Abenteuer

Ein Bild von Reisfeldern darf natürlich auch nicht fehlen

Detail vom Banteay Srei

Kambodschanischer Trekker, wird auch als Transportmittel benutzt

Tempel: Meist nicht 100% Kinderwagengerecht, aber wir schaffen das trotzdem

Die lange Fahrt hat sich gelohnt

So hübsche und detaillierte Steinmetzarbeiten gab es bei den anderen Tempeln nicht zu bestaunen

Dieses Detail würde sich heutzutage durchaus als Tattoomotiv eignen

Nina als Naturfotografin, sieht fast aus wie gekauft

Der kleine Pascha

Hier werden Palmzuckersüßigkeiten hergestellt

Inschrift in einem Türrahmen, teilweise sind die Sachen über 1200 Jahre alt...

Banteay Srei: Schön hier!

Die Frauenfiguren sind in diesem Tempel besonders vollbusig

(Unterstützt durch Produktplatzierungen)

Hier trinkt man das Bier noch stilecht mit Eiswürfeln und Strohhalm

Pennys Doppelgänger

Durch die eigenwillige Auffahrt wird diese Tankstelle fast nur von SUV-Fahrern benutzt

Das ist hier eine fachgerechte Baustellenabsicherung für die dahinter liegende Straßenbaustelle. Ja genau, das Toyota Schild ist die Absicherung.

5 Kommentare:

  1. Wenn sich's auch ausgetempelt hat, bitte weiter Fotos von Wurzeln der Bäume -meine absoluten Lieblinge- und natürlich von Blüten, Schmetterlingen und den drei Hauptdarstellern, besonders dem kleinen Pascha oder auch Nachwuchsforscher, auch wenn er schläft.
    Viel Spaß in Thailand und liebe Grüße
    wir 2

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    1. Es gibt bald einen extra Post nur mit Blumen, Wurzeln und ggf. anderen Pflanzen :) Lg!

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  2. Tempel..........ohne Ende.Sehr schön;aber schickt bitte mal mehr Karli Fotos und natürlich auch von den Erzeugern.Lg und weiterhin viel Spaß.M W T P

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    1. Ok, wird gemacht. Ab sofort gibts wieder mehr Karl Fotos. Lg, wir 3

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    2. W K T uP 28.6.2014 Super! Danke.

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