Dienstag, 8. Juli 2014

Mittwoch, 2.07.2014, Nun gehts zum Weltkulturerbe von Si Satchanalai

Nachdem wir den Historical Park von Sukhothai gesehen hatten, sind wir noch am darauffolgenden Tag nach Si Satchanalai gefahren. Hier steht auch ein Weltkulturerbe mit, der aufmerksame Leser ahnt es schon, Tempeln.

Der Park ist aber wesentlich uriger und eingewachsener als z.B. Sukhothai oder auch Angkor. Uns hat er am Besten gefallen, denn es waren keine anderen Leute da und er liegt in einem Vogelschutzgebiet, so dass überall Vögel zwitschern und fliegen. Wir haben Schwärme von Störchen gesehen und auf dem einen Berg war man mittendrin in riesigen Schwärmen von großen weißen Vögeln. Google sagte, es handelt sich um Kuhreiher. Wir gehören nun eigentlich nicht zu der Vogelbeobachtungs-Fraktion, aber es war wirklich faszinierend, die Vögel zu beobachten und sie zu hören.

Dieses Federvieh gab es zuhauf im Park zu beobachten

Der erste von uns besuchte Tempel lag auf einem Berg. Es waren "nur" 300 Stufen bis zum Gipfel. wie schonmal erwähnt thailändische Stufen. Das bedeutet in diesem Fall, die ersten 20 waren ca. 15cm hoch und gut zu laufen. Dann ist den Erbauern (ob auch schon einige Jahrhunderte her das Ganze) wohl aufgefallen, dass sie irgendwie mit dem Platz nicht hinkommen und haben einfach doppelt bis dreifach so hohe Stufen gemacht. Juppie oder so. Oben erwartete uns dieser alte Buddha.

Und dieser Ausblick. Wer jetzt genau hinsieht, erkennt die weißen Flecken, das sind alles Vögel. Leider kann man auf Fotos nicht zeigen, wie viele es waren. Aber es gibt dazu ein Video, auf dem man die Lautstärke wahrnehmen kann. Echt heftig.

Die Buddha Statue nochmal von der Seite. Dort oben war alles sehr urig eingewachsen

Hinter dem Buddha Bereich gab es dieses Klohäuschen. Nee, keine Ahnung was das war, aber es war alt, also wird es fotografiert. Wir wollen ja vorbildliche Touristen sein.

Nochmal ein Foto vom Klohäuschen zum Buddha Bereich.

Dahinter wiederrum führte ein Weg auf dem Berg weiter zu einem nächsten Tempel.

Wir haben öfters Küken (so wie dieses hier) gesehen, welche aus dem Nest gefallen sind. Leider haben sie wohl nicht die beste Überlebenschance, wie die toten Küken, die auch vereinzelt zu sehen waren, zeigten.

Aha, eine weitere Treppe. Der nächste Tempel muss nah sein

Und da ist er ja schon. Ein sehr eindrucksvolles Gebäude.

Hier nochmal der Tempel, aber Achtung, dieses Mal mit Sebastian und Karl. Jetzt erkennt man erst, wie groß das Ding eigentlich ist.

Wir sind dann einmal um den Tempel gelaufen. Hier sieht man noch zwei Überreste von alten Tempelwächterstatuen (nein, nicht die rotgebrannten in der Mitte, sondern die beiden links und rechts vom Eingang)

Hier hatten wir einen schönen Ausblick auf die Umgebung. Wenn mal endlich jemand den Dschungel abreissen und zubetonieren würde, könnte man noch besser gucken *LOL

Vögel stark herangezoomt. Egal wohin man geschaut hat, überall saßen die Tiere.


Der Beweis, ich bin auch die Treppe hochgeklettert und das obwohl mir klettern nicht liegt. Aber im Offroad Modus geht das alles... 

Alte Schriften

Die Natur sucht sich ihren Weg... und wenn es mitten in der Treppe ist

Juchu, das Treppenende ist zu sehen. Wer jetzt ganz dolle ranzoomt sieht, dass ich sogar an den Knien schwitzen kann *lach* Bei 70% Luftfeuchtigkeit und gefühlten 40°C ist das alles kein Problem.

Und da ist auch schon der nächste Tempel


Und das ist der Eingang in den Tempel, ganz oben in der Spitze

Man kann da einmal im Kreis gehen. Im Stockdustern.

Das ist die Aussicht auf den Rest der Tempelanlage

Ja, Sebastian ist alleine hochgestiefelt. Erstens war das nicht hoch und zweitens musste ich auf Karl aufpassen (nie um eine Ausrede verlegen, wa?)

Tempel 3

Eine Figur in Tempel 4

Auch in Tempel 4 versucht die Natur die Oberhand zu erlangen

Und das ist der Haupttempel, Wat Chang irgendwas. Chang bedeutet Elefant. 

Und daher kommt das "Elefant" im  Namen: Um den Tempel herum stehen Elefantenfiguren, wie man hier noch gut sehen kann. 
Auf dem Rückweg vom Park haben wir dann noch in der Stadt Satchanalai angehalten und sind über eine Art Jahrmarkt geschlendert. Dort gab es, wie immer in Thailand, massig zu essen, viel einzukaufen und sogar ein paar kleine Fahrattraktionen.

Insgesamt hat uns unser Besuch in Sukhothai und Umgebung gut gefallen und wir kommen bestimmt mal wieder. Am Donnerstag ging es für uns dann weiter nach Süden.

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