Montag, 21. Juli 2014

13.7.-16.7.2014, Strandtage und tolle Aussichten auf dem Tempelberg in Ban Krut

Nach 3 Nächten in Sam Roi Yot war es Zeit weiterzuziehen. Schließlich hat Thailand noch viele weitere schöne Ecken, die darauf warten von uns entdeckt zu werden. Also ging es zu unserem nächsten Ziel, Ban Krut, etwas mehr als 100km südlich.

Sonntags kamen wir an und sind in unser neues Hotel Baan Grood Arcadia eingecheckt. Das Hotel ist ok, aber leider weniger schön als erwartet (ok, vielleicht sind wir auch mittlerweile etwas verwöhnt) und unser Zimmer war klein. Man konnte grad so einmal ums Bett rumlaufen, wenig Platz für das süße Baby, welches uns begleitet. Daher haben wir nach einem anderen Zimmer gefragt. Uns wurde dann ein Superiorzimmer mit etwa 30qm angeboten, für 6€ mehr die Nacht, also insgesamt 29€ inkl. Frühstück. In dem Zimmer konnte man sich wenigstens bewegen und es gab genug Raum für unseren ganzen Kram und auch Platz zum Spielen. Also sind wir dort eingezogen.

Landschaft auf dem Weg nach Ban Krut

Sebastian findet das Foto lahm, ich finds friedlich und schön. Was meint ihr?

Unser neues großes Zimmer. Man beachte das Bild über dem Bett, eine Berglandschaft, wie sie auch in Bayern stehen könnte.
Sebastian und Karl probieren den Pool aus. Karl sitzt in seiner Schwimm-Schildkröte.


Beim Abendessen haben wir das Lokal nebenan ausprobiert. Es war das beste der ganzen Reise, so dass wir jeden Tag dort waren. Hier Sebastians Essen, Makrele mit Currysauce, für etwa 3,50€. Scharf wars ;)

Und so geplündert sag es nach unserem Essen aus. Bitte beachtet auch den Hintergrund, wir aßen direkt am Strand und hatten die Füße im Sand. So muss Urlaub sein.


Das ist die Thaigruppe, die hinter uns saß, Als Karl fertig mit essen war und herumgekrabbelt ist, haben sie sich ihm gleich angenommen und mit ihm gespielt. Die Thais lieben Kinder und insgesamt ist die Stimmung Kindern gegenüber viel entspannter, als in Deutschland. 
Nachts war dann das große Spiel, das Weltmeisterschaftsfinale von Deutschland gegen Argentinien. Dank der Zeitverschiebung war es nachts um 2 Uhr. Aber kein Problem, wie schon bei den Spielen davor haben wir (ja dieses Mal hat sogar Sebastian zugeguckt) uns den Wecker gestellt und sind wieder aufgestanden. Glücklicherweise laufen die Spiele hier auch im öffentlichen Fernsehen.

Nachdem wir dann gewonnen hatten (JUCHU WIR SIND WELTMEISTER!!!!!!) habe ich erstmal einen Tanz im Zimmer hingelegt, dann einen Kinderwagenkorso durchs Zimmer gemacht (zum Glück haben wir das größere Zimmer genommen, sonst wäre der Corso ausgefallen) und dann ist Sebastian auch aufgesprungen und wir haben die Nationalhymne (die von Stefan Raab... "ich liebe Deutscheland, ich liebe Deutscheland...") gesungen und dabei eine Polonäse durchs Zimmer gemacht. Was für ein toller Erfolg, wir haben bis 5.30 Uhr gefeiert.

Den nächsten Tag haben wir damit verbracht neue Flip Flops für mich zu finden. In Größe 39 ist das hier, in den nichttouristischen Orten, recht schwierig. Das ist schon fast Übergröße. Ein paar haben wir gefunden, für geschlagene 1,50€. Als der Verkäufer sah, dass sich bei meinen alten FlipFlips ein Band gelöst hatte, hat er die noch kostenlos repariert. Thailändischer Kundenservice ist einfach super.

Ein Kokosnusstransporter, die Ladung wird gut gesichert durch die Arbeiter oben drauf. 
Abends waren wir dann wieder im Platoo Restaurant essen.
Sebastian hatte Krebsfleisch mit Pfeffersauce

Außerdem Garnelen Tempura

Füß mich gabs Hühnchenfleisch mit Knoblauch und Pfeffer

Natürlich gabs auch noch einen Som Tam Salat (grüne Papaya mit Zitronen-Chili Dressing) und für Karl Reis mit Gemüse in Oystersauce. Alles megalecker.

Übrigens ist das Geld mit dem man hier zahlt. Der thailändische Baht. 1€ entspricht etwa 42 Baht. 1000 Baht sind also etwa 25€, darunter sind 500 Baht=12,50€, dann 100 Baht (2,50€) und 20 Baht (ca. 50 Cent). Es gibt auch noch einen 50 Baht Schein, den hatten wir aber grad nicht zur Hand. Auf den Scheinen ist überall König Bumiphol abgebildet. Er wird wirklich vom Volk geliebt und es ist verboten aufs Geld zu treten (wenn z.B. ein Schein runtergefallen ist), weil man damit auch auf den König tritt.

Die Rückseiten der Scheine

Hier haben wir immer massig Papiergeld auffer Hand. Der Wert dieses Stapels liegt bei etwa 70€. 

Und das sind die Münzen. Dadrauf findet sich natürlich auch wieder der König.

Auf den Rückseiten befinden sich verschiedene Tempel.

Auf der Rückseite steht auch in klein in arabischen Schriftzeichen der Wert der Münzen. Hier: 10 Baht, 5 Baht, 2 Baht, 1 Baht, 50 Satang (1/2 Baht) und 25 Satang
Dann hat Basti noch eine neue Biersorte, "Red Horse" von der thailändischen San Miguel Brauerei", probiert.
Von unserem Strand in Ban Krut kann man nach links einen Berg sehen auf dem ein Tempel und eine große Buddhastatue steht. Sowas lassen wir uns nicht entgehen und haben einen  Ausflug dahin gemacht.
Da ist der Tempel unserer Wahl.

Und das ist unser Strand, auf dem Weg zum Buddha fotografiert.

Da ist der Buddha

Und diese wunderschöne Aussicht hat man vom Buddha aus. Der helle Sandstreifen unten ist unser Strand.

Nochmal Aussicht auf den Strand, dieses Mal vom Tempel aus (ja das Programm lädt die Fotos nicht in der richtigen Reihenfolge hoch und das Sortieren mit dieser schlechten Internetverbindung ist schwierig, also entschuldigt das Durcheinander).

Der Buddha von vorn


Ein Tempelwächter auf dem Weg zum Tempel

Und der andere

Da haben wir schon die Treppen in der Mittagshitze geschafft und sehen den Tempel. Sieht ein bißchen aus wie Disneyland, oder?

Der Tempel ist mal was ganz anderes und auch noch nicht alt. Der Bau hat 1996 gestartet.

Von oben hat man sooo tolle Ausblicke übers Meer. 


"Ich muss durch den Monsun..." Regenzeit in Thailand. Eben noch strahlender Sonnenschein und schon sieht man, wie der Regen aufzieht. Gemeint ist das Graue da hinten, das ist der Regen, der heranzieht

Mehr drohender Regen


Und zack, nach ca. 5 Minuten, hatte der Regen uns eingeholt und wir haben uns noch länger im  inneren des Tempels aufgehalten. Er war wirklich schön gestaltet. Alles was man hier auf den Wänden und Decke gedruckt sieht, ist eigentlich Blattgold.


In diesem Tempel gibt es wunderschöne Glasfenster


Die Aussicht vom Tempel in die andere Richtung. Ewiglanger Strand ohne Hotels oder Menschen. Hinten sieht man noch, wie der Monsun weiterzieht. So ein Platzregen dauert meist nur 15 Minuten. Nachts gern auch mal einige Stunden, aber Tage an denen es nur regnet hatten wir bisher nur 3 und zwar in Battambang, Kambodscha. Durch die Regenzeit ist es meist auch bedeckt, was aber recht angenehm ist, da die Sonne sonst richtig brennt.





Seht ihr den Regen? 

Karl ist derweil durch die Türrahmen im Tempel geklettert. Wie schon gesagt, hier dürfen Kinder noch Kinder sein. Die Thais freuen sich auch, wenn die Kleinen juchzen und Spaß haben.


Der Tempel von der Rückseite.

Aussicht auf den Buddha auf dem Weg nach unten

Hier gibt es noch 1l Cola Glasflaschen! Leider auch nur selten, dabei schmeckt die Cola da viel besser als aus Plastikflaschen. Kostenpunkt 75 Cent.

Leckere Suppe zum Abendessen, Tom Kah Gai, Huhn mit Kokosnussmilch und Zitronengras. Es gab eine kleine Portion für 3€ und die große für 3,75€. Da haben wir natürlich die große genommen. Es ahnt ja keiner, dass da gleich ein ganzer Topf kommt. Sebastian und ich hatten jeder 2 Teller voll und sie war sooooo gut. 

Den Männern schmeckt ihr Abendessen. Es gab noch Hühnchen mit Cashewkernen, Frühlingsrollen und noch irgendwas. Karl hat von allem etwas gegessen und fands gut.  Frühlingsrollen und Reis findet er auch super.Nur Banane, die mag er immernoch nicht. Aber wenn das das Einzige ist, was er nicht mag, dann ist das schon in Ordnung.

Unser Strand mit Tempelblick in der Abenddämmerung


Und der Blick in die andere Richtung


Unser Pool

Und hier das Babyboot, welches gleich den Pool erobern wird.

Strand am morgen

Wunderschön, oder?

Tschüß Ban Grood, wir kommen bestimmen mal wieder!
Das waren unsere Tage in Ban Krut. Als nächstes geht's nach Ranong und das wird leider nicht so, wie wir uns das Vorstellen. Aber dazu mehr im nächsten Post.


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