Dienstag, 10. Juni 2014

Montag, 09.06.2014, Umzug nach Chanthaburi

Gestern um 11 Uhr haben wir das gute Novotel verlassen und sind mit unserem Taxi ab in die nächste Stadt, ca. 90km entfernt, Chanthaburi gefahren. Wiedermal waren wir überrascht, der Taxifahrer war pünktlich und alles hat gut geklappt.

Unser neues Hotel heisst Kasensarn Hotel und liegt direkt neben der Altstadt. Leider hat es keinen Pool, daher bleiben wir auch nur bis Donnerstag. Das Hotel ist aber trotzdem sehr schön, sauber und alle sind äußerst freundlich. Da kann man für 20€ die Nacht nix sagen .
Unser Coolman-Baby im neuen Zimmer
Karl spielt "Hallo, kieks" mit Sebastian und versteckt sich dabei immer hinter dem Bett. Man kann sehen, wie viel Spaß ihm das bringt.
Blick ins modern geflieste Bad
Das ist unser Zimmer

Nachdem wir hier angekommen sind, sind wir noch ein paar Stunden in der Stadt herumgelaufen und haben uns umgesehen. In den Reiseführern steht über Chanthaburi meist nur, dass es wenig touristisch ist und sehr langweilig. Wir müssen dem aber widersprechen. Ja, es gibt keine westlichen Touristen (aber wohl ein  paar thailändische, die erkennt man dann an der Kamera), aber langweilig ist die Stadt nicht. Es ist hier alles sehr sauber und charmant. Die Altstadt besteht aus kleinen alten Holzhäusern, in denen die Menschen sehr öffentlich leben, und in manchen Häusern befinden sich coole, hippe Cafes und Restaurants. Direkt hinter der Altstadt läuft der Fluß und auf  der anderen Seite befindet sich die größte und einzige christliche Kirche Thailands.
Altstadt
Kunst in der Altstadt
Damit ihr versteht, was wir meinen mit "Leben in der Öffentlichkeit" hier mal ein Bild: Es geht nicht um Basti sondern um die offenen Holzwände rechts. Die ganze Altstadt ist so, die Wände werden aufgemacht, dahinter befindet sich der Lebensraum der Bewohner. Man sieht die Leute also beim Essen, schlafen, Fernseh gucken, etc., da alles in einem Raum stattfindet. Ich konnte da ja nun nicht direkt reinfotografieren, aber um eine Idee davon zu bekommen, gibts dieses Bild-
Eindrücke aus der Altstadt
Ein originaler Herbie :)
Ein kleines Cafe
Woran man auch merkt, dass es hier keine westlichen Touristen gibt (wir haben in zwei Tagen nur 4 westliche Gesichter gesehen), ist, dass alles, aber auch alles auf thailändisch ist. Und es fehlt an den typischen Reisehelfern wie Wäschereien und Touristenservices wie Taxis. Ja, die gibt es hier nicht. Dumm gelaufen. Als wir so durch die Stadt liefen, stellten wir fest, im schlimmsten Fall sitzen wir hier fest, aber da gibt es auch schlimmeres. Ist schließlich sehr schön hier.

Überall gibt’s leckere Essenstände mit Würstchen, frittierten Bananen, diversen Pfannkuchen und den typischen Thaigerichten. Hier haben wir tatsächlich einen megaguten Papayasalat gegessen, der nur 25 Baht (ca. 55 Cent) gekostet hat! Sonst ist das Zeug mit 80-120 Baht (2-3 EUR) meist recht teuer.

Hier gibts den besten Nachtisch aus Thailand: Mango mit sticky Rice und so Knusperdingern (50 Baht)
Typische Stromverkabelung in Thailand
Irgendwie scheint Chanthaburi auch was mit Hasen  zu tun zu haben. Auf jedem Straßennamenschild ist ein Hase zu sehen.
Da siehste, Häschen überall! Und Früchte, weil hier wohl viel Obstanbau stattfindet.

Blick über den Fluß auf dem Weg zur Kathedrale

Das ist die Kathedrale. Schon beeindruckend, oder?

Die Maria steht vor der Kathedrale. In die Kirche rein konnten wir leider nicht.

Neben der Kirche ist eine Schule. Als wir ankamen, war grad Schulschluß. Taktisch klug haben sich vor der Schule massig Fressstände aufgebaut, die dann süßes und saures unter die Schüler bringen.
Karl nascht seinen Berliner-ähnlichen Teigkuchen (10 Stück=10 Baht)
Hier wird grad unser leckerer Papayasalat gemacht
Später gabs dann noch fritiertes Hühnchenfleisch am Spieß (den Spieß haben wir dann aber gleich rausgenommen)

Altstadt
Altstadt
Niedliches Restaurant in der Altstadt

Ein hübscher Tempel, ausnahmsweise mal nicht in der Altstadt
Nachdem wir also ewig lange rummarschiert sind, natürlich mit unseren ca. 7kg Dreckwäsche im Gepäck, haben wir festgestellt, hier gibt es keine Wäscherei. Mist. Nina hat dann angefangen und einfach mal bei Leuten gefragt, die Wäsche vorm Haus haben. Evtl. ist davon eines ja eine Wäscherei? Irgendwann trafen wir auf eine nette Familie, die zwar kein englisch sprach, aber wohl verstand was wir wollten. 

Kurzentschlossen sprangen sie (Mutter und Tochter) in ihre Sandalen und zeigten uns ihnen zu folgen. Wir also hinterher, nach einem weiteren Flop trafen wir dann auf einen Bügelservice, der zwar eigentlich nicht wäscht, aber dann zugestimmt hat, unsere Wäsche zu waschen. Leider recht teuer, sonst bezahlt man für ein Kilo Wäsche je nachdem so ca. 50 Baht, wären also gesamt 350 Baht (8-9€)gewesen. Die wollten nun per Stück bezahlt werden. Da sie dann aber sahen, dass wir eine Menge Babyklamotten haben (ca. 50 Teile), wollten sie für die kleinen Teile 5 Baht und für die großen 15 Baht (waren ca. 25 Teile). Wir haben  uns nachher auf einen Gesamtpreis von 550 Baht geeinigt. Also gut 13€. Naja, man gönnt sich ja sonst nichts und vom bloßen Wunschdenken werden die Klamotten nicht sauber.

Aber wir stellen fest, die Leute sind hier überaus hilfsbereit und freundlich. Wir wurden öfters angesprochen, woher wir kommen und begrüßt. Sehr nett alles.

Danach machten wir uns an das nächste Problem, das Taxi. Also haben wir mal bei der Rezeption nachgefragt und wie das bei den Thais immer so ist, irgendwer kennt irgendwen und nach kurzen Telefonat haben wir unseren Transport an die kambodschanische Grenze festgemacht. Da es hier keine Taxis gibt, wurde für uns ein Songtheaw gechartert. Kostenpunkt 700 Baht (18€) für ca. 100km. Ist schon ok.

Und dies war ein Teil unseres Abendessens. Schönerweise ist das Essen hier auch günstiger. Wir haben für 4 Hauptgerichte, einmal Reis, ein Wasser, ein großes Bier und eine Cola nur etwa 8€ gezahlt. Das war in Rayong teurer. 
Traditionelle Suppe aus Chanthaburí, schmeckt sehr süß und schwer. Würde gut nach Deutschland passen, zumal da ein großes Stück Fleisch drin war.
Schwein mit grünem Pfeffer (scharf aber lecker)
Karl ließ sich gebratenen Reis mit Hühnchen schmecken
Ein Teil unseres Abendessen: Schwein mit Gemüse und Oystersauce

Damit wir noch was  von der Umgebung sehen, haben wir auch noch das Songtheaw für Dienstag gemietet. Aber davon gibt’s dann mehr im nächsten Post.

10 Kommentare:

  1. Dann wart ihr ja gut beschäftigt mit den niederen Dingen des Alltags. Aber alles kein Problem für euch.
    Die Fotos vom Essen lassen Appetit aufkommen. Zeit für's Abendbrot, allerdings nicht so lecker wie bei euch. Dafür mit deutschem kühlen Bier!
    LG wir 2

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    1. Danke ihr beiden für die Glückwünsche und Kommentare! Genießt das gute Wetter und das Bier!

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  2. 11.06.2014
    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag,lieber Sebastian.Alles Liebe und Gute und noch eine schöne Zeit wünschen Dir ,Wolfgang,Karin;Tam.u.Pen!
    Tolle Fotos,besonders von Karlchen.

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  3. Hallòchen Geburstagskiend wir wünsche dir alles gute und lass es dir gut gehen.maren und Achim

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  4. Hallo wir wünsche dir lieber basti alles gute zum Geburstag und bleibe gesund.

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    1. Dankeschön! Leider hast du deinen Namen nicht geschrieben. Wer gratuliert denn so nett? LG!

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  5. Lieber Angelfreund, alles Gute zum Geburtstag, wir trinken auf dein Wohl
    Schöne Grüße
    die Hobbits aus dem Auenland.

    PS : Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten.

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  6. sorry habe zwei mal gratuliert wollte ich nicht.wir hoffen euch drei geht es gut.kommt uns gesund wieder nach Hause.maren und Achim

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